2 Tage, 3 Bühnen, 18 Acts
****Freaky Friday****
(ORWO Halle)
Der Name klingt nach einer gewissen Programmatik. Und das soll auch so sein. Im ORWOhaus haben wir den Anspruch auch diejenigen zu ehren, die mit Mainstream nicht viel am Hut haben...
Panzerballett:
Unsere Gäste aus München wurden mal von der "Zeit" als Rammstein des Jazz gekrönt...und wir finden das passt ganz gut...Nach dem Motto "Warum einfach, wenn es auch schwer geht?" werden filigran ineinander verzahnte Funk-
Grooves mit brachial harten, rhythmisch komplexen Riffs und Jazzimprovisationen kombiniert: Headbangen mit Köpfchen.
"Selten hat man (nach Zappa) eine so unfassbar abgedrehte, virtuose, hemmungslose, anspruchsvolle Band gehört." Gitarre & Bass
Braintheft
Wenn man einen Freaky Friday schon macht darf man auch die Beatfreaks nicht ausser Acht lassen. Mit Braintheft haben wir eine Band die hohen Wert auf Soundeffekte, Bass und Bassdrum legt. Ob man das Dub, Triphop oder Drum & Bass nennt, sei dahin gestellt: Es hat Wums, es ist live gespielt und die Jungs aus Irland und Frankreich kreieren ihre ganz eigene Welt auf der Bühne.
Freaky Friday wird wie es sich gehört, von einem Freak eröffnet. Mit einem selbstgebauten elektro- und Blech-cello spielt er live zu selbstkomponierten Stücken. Hierbei nutzt er die vielfältigen Möglichkeiten des Cellos, mal Bass zupfend, rhytmisch schlagend, solierend oder space-atmos legend. "Tretminen" kommen zum Einsatz, Loops, alles schön abgefahren. Hauptsache Cello und Tronics halt...
SINFURIA - The Warchestra
Sinfonische Struktur trifft auf furiosen Sound, komplexe Harmonien auf rohe Energie, Klassik auf Progressive Hardrock.
Die 8-köpfige Berliner Instrumental-Band spielt keine Lieder sondern eigens komponierte Sonaten, Ouverturen und Fantasien, die samt Streichertrio, Klavier, brachialen Gitarrenriffs und rasender Doublebasedrum einem unerbittlichen Drive ausgesetzt werden. In diesem emotional mitreißenden Spiel der Gegensätze lässt Sinfuria Vergangenheit und Gegenwart innovativ miteinander verschmelzen.
***Und der Samstag***
Wir verzichten gern auf den abgenutzten Begriff von "Headliner" aber von G.o.B. erwarten uns schon Einiges. Und das Spannende ist: Ihr kennt sie wahrscheinlich gar nicht, es sei denn ihr gehört zu den Glückpilzen die 2009 auf der Fusion diese Sensation erleben durften. Wir waren da und es war sofort klar: Wir wollen sie auch haben!!
Nun freuen wir uns, die Band aus Frankreich zum ersten Mal in Berlin einladen zu dürfen...
Guns Of Brixton kommen aus einer härteren Rockschiene und haben sich Stück für Stück der progressiven Dubszene Frankreichs angeschlossen...heute ist der enstandene Mix einfach atemberaubend...und die Lichtshow erst recht...
Rotor haben sich in den letzten Jahre relativ stetig nach oben gerotort und es war höchste Zeit, sie beim ORWOhaus Festival einzuladen, zumal sie jahrelang im ORWOhaus geprobt haben.
Rotor lieben Rock so sehr, dass sie ihn instrumental spielen und mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Kein Zweifel, dass sie die Halle zum Beben bringen.
vermischen gekonnt die Themen "dicke Beatz" und "Raumfahrt". Die Rakede" arbeitet inzwischen national und international vernetzt - quer durch die Bank an geilen Teilen. Schuuub und Triebwerke werden kompromisslos von allen Seiten beleuchtet und streckenweise bis zum Erbrechen durchexerziert. Die gesammelten intelektuellen Ergüsse werden dann während Nächte langen Arbeitsphasen, welche "Die Rakede" immer wieder an ihre physischen Grenzen treiben, vertont und tanzbar gemacht.
Auch "One Man Jam" genannt setzte sich Ricoloop ab 2004 jeden Sonntag mit einem Looper und einigen Instrumenten auf den Boxhagener Platz in Berlin, Friedrichshain. Langsam aber beschleunigend und stetig ansteigend, legte sich der Domino Effekt in Gang und bald wurde Ricoloop von der Strasse weg gebucht, wie z. B. 2006 beim ORWOhaus Festival. Seit dem war er kaum noch zu sehen, im grossen B! Diesmal präsentieren wir Ricoloop auf der Surroundbühne, ein Experiment, das hoffentlich genau so große Welle schlagen wird.
Am Besten lassen wir die Dame selbst erzählen: "Ich weiss was zu tun ist- ich bin eine scheppernde Rockband ohne Gitarre. Ich bin ein Orchester im Fleischwolf in Miniaturausführung, der Dirigent dreht am Rad .
Das Orchester auch. Ich bin das Orchester. Ich bin der Dirigent.
Der Dirigent ist eine Frau. Ehrenamtlich. Die Pauken in doppelter Besetzung.
I Frau Electronic Rockband die auf unter und hinter einen Tisch passt.
Und das alles mitten ins Herz."
Lex Parka (Surround)

Robert Smith auf Jamaican Fruit Punch? Beck nimmt bei King Tubby auf? Durchgeknallt und nicht trotzdem, sondern gerade deswegen hörbar? Während draußen der träge Mainstream vorbeifließt, wird es drinnen interessant...Lex Parka ist seit Jahren mit Reggaegrößen wie Lee 'scratch' Perry, Charly Chaplin und Nosliw unterwegs. Die ungewöhnliche Kollage an Musikstilen in der näheren Rotationsachsedes Planeten Reggae infiziert einen schlagartig und bewegt sich weitweg von der vorherrschenden Danncehall-Reggae-Hysterie. Eine dubbige Reise unter dem Einfluss der alten Vorbilder und dem genreübergreifenden Peel'schen Spirit…eingetaucht in Schwarzlicht und diesmal auch noch in Surround...
Schnaak (ORWO)
Dieses Jahr haben wir wieder eine Combo von einem unserer Lieblingslabel Discoporate Records am Start (feat. Dyse oder The Season Standard). Dass die auch im ORWO proben sei bloß im Nebensatz erwähnt. Schnaak ist ein Duo. Und auf dem Truckstage der Zappanale waren sie fast so laut wie die Hauptbühne...
"Smash the drum-bucket-afro kit and play the guitar 5 days in the boomy room... with my favorite pet"...so kann man es auch sehen.
Me & the White Rabbits (ORWO)
Wer mit dem Namen dieser band was anfangen kann wird auch wissen, worum es im groben bei den geht: Soul, Rock, etwas retro und schwer groovend. Das ganze mit einer kräftigen Frauenstimme...
Ja, Jefferson Airplane ist nicht weit weg aber diese Truppe kann viel mehr und schaut überwiegend nach vorn...
Eine unbedingt sehenswerte Combo, und natürlich aus dem ORWO!
Das Berliner Quartett (Keyboard, Gitarre,Bass, Schlagzeug) nennt seine Musik selber"Massive Progressive Rock & Roll". Dahinter verbirgt sich ein abenteuerlicher und sexy Mix aus klassischen Einflüssen des
Progressive Rocks wie z.B. Frumpy oder auch Deep Purple mit
modernen Einflüssen aus Experimental, Jazz und Avantgarde, abgesteckt durch Vorbilder wie Caspar Brötzmann Massacre, Battles oder Elephant9. Das Resulat ist ein brodeldender Instrumentalrock, der gleichzeitig ausufernd, wild und tanzbar ist - nicht zuletzt durch den akrobatischen Bühneneinsatz des Keyboarders und Band- Leaders Louis Rastig.
Diese sympathische junge Berliner Band bietet volles Programm für Vintage Gourmets und Liebhaber moderner, erdiger Rocksounds. Mit einem enormen Schuß Chuzpe, viel Liebe zum Fuzz, psychedelichen Orgel-und Synthisounds, donnernden Trommelsalven, sowie cleverem Songwriting wird die Bühne umgewalzt und tiefe Furchen in das Bewußtsein des Publikums gegraben.

Das Duo aus Irland hat sich wie viele anderen in Berlin niedergelassen und probt seit einiger Zeit im ORWOhaus. Dirty Dub und Drum & Bass machen die beiden Jungs, teils mit live Instrumenten. Zu ersten Mal auf einer ORWO Veranstaltung, wir sind gespannt!!!
Oinqk ist zugleich Gast und Gastbeger unserer Surroundbühne. Das Projekt um Tobi N., eingesessener ORWOhausler, ist ein live Act, bei dem selbstproduzierte Beats aus einer Bandmaschine mehrspurig live gesteuert und von durchaus hochbegabten Musikern begleitet wird.
Da sich das ganze am Besten in Surround genießen lässt, schrieben Oinqk und seine Kollegen vom Label Sugar Candy Mountain die Software, um das auch live umsetzen zu können...Nun ist es soweit, geiler Sound und hochqualitative Musik im 6.0 Panning...










